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Die hölzerne Clara / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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36 Die hölzerne Clara.

That dem heiligen Hallelujah des Himmels beigewohnt. Ihre Augen waren keinen Augenblick von Clara abgewandt, ſie hingen buchſtäblich an den Lippen des Kindes. Und in der That beſaß die ſingende Waiſe in ihrer Erſcheinung etwas ſo Reines und Himmliſches; aus ihren blauen Aeug⸗ lein ſtrahlte eine ſo innige Begeiſterung, ſie ſchien ſo ganz in ihren Lobgeſang verſunken, durch ein geheimnißvolles Gefühl der Harmonie fortgeriſſen zu ſein, daß ſie mit Nichts als mit einer verklärten Seele, die vor dem Throne Gottes ſteht, verglichen werden könnte. Die Duena ſelbſt war da⸗ durch ſo gerührt, daß ſie ganz die Gefahr vergaß in der ihre Gebieterin ſchwebte; mit vorgeſtrecktem Haupte und offenem Munde ſtarrte auch ſie unverwandt auf Clara hin.

Der Geſang war längſt geendigt und Clara bereits wieder zu ihrem Klöppelkiſſen zurückgekehrt, die Gräfin und die Duena indeſſen ſaßen noch gleich unbeweglich da.

— Ja, ja, edle Frau, ſprach die Mutter ſich der Se⸗ nora nähernd, voll Stolz, man ſuche in der ganzen Stadt noch eine einzige Sängerin wie dieſes liebliche Kind! Auch wird ſie niemals außerhalb unſers Hauſes in Dienſte treten. Da ſind die Eliſabethsnonnen hier hinten, die Witte Zusters(weißen Schweſtern) in der langen Niewſtraße, und die Oostmallen auf dem Oſſenmarkt die unſerer Clara bereits zugeredet haben in ihr Kloſter zu treten wenn ſie alt genug ſein würde. Man wolle ſie ohne Mitgift anneh⸗ men, denn ſie ſollte in der Kirche die erſte Stimme führen; aber ſie ſollen ſie nicht haben, edle Frau. Clara iſt mein

Kind und wenn es Gott gefällt ſoll ſie mich, ſo lange ich

lebe, n ſchönen Se herrſcht halten, Die D und erg bei der Frage d ihrem furcht Augen Be ſprach ſ Kind! denn vo

doch ſo ſie die mich wo

ſchämt. Ka

fallen,

ſo lang