Hand tvon
, die ltend. ereſe, 3 Ge⸗ rancs t ge⸗
„ob⸗ war aus
Ohr. dieder
3 des die
—
333
Er ſtreckte die Arme nach Ernſt de Cock aus; dieſer aber wich zurück, als hätte die Umarmung in einem ſolchen Augenblick ihm Schrecken eingeflößt. Deſſen ungeachtet ſchloß ihn Romys in die Arme und ſagte:
„Ernſt, Sie ſind meine einzige Hoffnung auf Erden. Werden Sie die Stütze und der Retter einer armen Familie. Erwerben Sie Geld, viel Geld; und ich werde das Schickſal ſegnen, das mir einen ſo würdigen Sohn gewährte.“
Hermina ſtieß einen Freudenruf aus und ſank ihrem Vater an die Bruſt.
„Du ſegneſt meine Ehe? Du umarmſt meinen Gatten?“ jubelte ſie.„Ha, er hat ſein Ziel erreicht, er hat den Sieg davon getragen!“
Thereſe kniete nieder und rief, die Arme er⸗ hebend, aus:
„O, mein Gott, wie unbegreiflich ſind Deine Wege, wie grenzenlos Deine Barmherzigkeit! Du haſt Mitleid gehabt mit den Opfern einer Ehe ohne Liebe; Du machſt das Unglück ſelbſt zum milden Quell Dei⸗ ner Gnade! Ach, vergib mir mein bisheriges Leben: ich werde gut ſein, ich werde lieben, ich werde wachen als ein Schutzengel über den Lebensfrieden des Man⸗ nes, deſſen Glück Du mir anvertraut haſt auf Erden! Dank! Dank!“
Und auf's Neue flog ſie an den Hals ihres Mannes, welcher in der Vorausſicht einer frohen Zu⸗ kunft beinahe verging vor Seligkeit...
Ende.


