gart
rſter Zeitabſchnitt.
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Einige Stunden von Brüſſel, an der Eiſenbahn, liegt eine kleine Stadt, die wir, um allen Mißdeu⸗ tungen vorzubeugen, mit dem Namen Darlingen be⸗ zeichnen wollen. Sie z hlt über vierzehntauſend Seelen und beſitzt verſchiedene ſchöne Kirchen und Klöſter, deßgleichen ein Hoſpital oder Krankenhaus, welches um des Alters und reinen gothiſchen Styls ſeiner Façade willen die Aufmerkſamkeit der Kunſt⸗ freunde im höchſten Grade verdient.
Stieg man vor etwa fünfzehn Jahren auf der Station von Darlingen ab, um ſich in die Stadt zu begeben, ſo bemerkte man zuerſt einige hohe, über ausgedehnten Fabrikgebäuden ſich erhebende Kamine. Man war darum geneigt, Darlingen für einen ge⸗ werbsfleißigen, handelsth tigen Platz anzuſehen; der Larm, die Bewegung, das Gewühl von Leuten, denen man in den Fabrikvierteln begegnete, verſtarkte noch dieſen günſtigen Eindruck. Aber kaum hatte man ein paar lange Straßen durchwandert, ſo fand ſich,
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