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Während auf dieſe Weiſe ohne großen Erfolg ſich die Kugeln kreuzten, kam der alte Paſtor aus dem Dorfe und näherte ſich dem Waldeghem'ſchen Corps. Obgleich Bruno ihn von ferne durch Zeichen und Worte zurückzu⸗ bleiben ermahnte, verließ der alte Prieſter doch die Kämpfenden nicht. Statt jeder Antwort erhob er Hände und Augen begeiſtert zum Himmel, als bäte er Gott um die Märtyrerkrone.
Dieſes Scharmützel dauerte einige Zeit fort. Bruno that alles Mögliche, ſeine Leute am Vorwärtsſtürmen zu hindern: er ſtaunte über die unbegreifliche Kampfluſt und fühlte ſeine Bruſt bei dem Anblick des Heldenmuthes ſeiner Brüder von Hoffnung und Muth gehoben.
Langſam näherten ſich die Bauern dem Feinde.
Es ſchien endlich, als ob die Franzoſen nicht auf ſolche hartnäckige Gegenwehr gefaßt geweſen und im Be⸗ griffe ſeien, zurück zu weichen.
Das Feuer auf ihrer Seite wurde auch wilrklich ſchwächer und bald bemerkten die Patrioten, daß der Feind mehr und mehr und mit großer Eile ſich von dem Dorfe entfernte.
Da konnte Brunos Stimme das Triumphgeſchrei nicht mehr bewältigen; ſie erhoben ein donnerndes Jauch⸗ zen und riefen: dund„Vorwärts! Vorwärts! Für Gott und Vater⸗ and!“
Da ſie nicht vermuthen konnten, daß in dem Zurück⸗ weichen der Franzoſen eine Kriegsliſt verborgen ſei, ſtürm⸗ ten die Bauern unaufhaltſam dem Feinde nach. Dieſer
wartete ihr Näherkommen nicht ab, ſondern eilte ebenſo
raſch über eine große Ebene, ſcheinbar um einige Sand⸗ hügel zu erreichen und von dort aus ſich mit größerem Vortheil zu vertheidigen.
Am Fuße der Anhöhe, im Augenblick als die Pa⸗ trioten unter anhaltendem Siegsgeſchrei ſie mit gefälltem
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