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Stadt treibt. Vernehmen Sie dazu, was man aus der Stadt meldet:
„Brüſſel, 14 Brimaire. Im ſiebten Jahr der einigen und untheilbaren Republik.
„Geſtern und vorgeſtern ſind hier einige Schwadro⸗ „nen Huſaren und verſchiedene Colonnen Infanterie „angekommen. Wir erwarten noch die Huſaren von „Chamborent, welche von Paris kommen, ſowie ein „Regiment Jäger zu Pferde aus dem Lager von Mainz. „Man hört ferner, daß der Weg von Paris nach Brüſſel „mit Truppen und Artillerie bedeckt iſt, welche das Di⸗ „rectorium nach Belgien ſendet, um dem Aufſtande der „Brigands ein Ende zu machen. Endlich ſind viele „Kolonnen Nationalgarden aus Brüſſel, Douai und „andern benachbarten Plätzen von Frankreich auf unſern „Grenzen angekommen.
„Sie ſehen, die Sachen ſtehen ſehr ſchlimm; ganz Frankreich ſcheint ſich um Dieſt ſammeln zu wollen, und uns mit ſeiner Uebermacht zu erdrücken. Ich halte es für das Gerathenſte, die Stadt zu verlaſſen
... und da wir ohne die Gefahr, vollſtändig aufge⸗ rieben zu werden, dies bei Tag nicht thun können, ſo glaube ich, würde es das Vortheilhafteſte ſein, des Abends oder des Nachts in der Dunkelheit unerwartet durch den Feind zu brechen und in den Wäldern unſere Rettung zu ſuchen. Weiß Jemand beſſern Rath, ſo werde ich ihn mit Dank annehmen.“
Ein dumpfes Murmeln unterdrückten Zornes lief durch die Reihen der Kapitäne, aber niemand antwortete geradezu auf die Frage des Generals.
Bruno ſtand mit in einander geſchlungenen Armen da und zitterte fieberhaft..
„Mein eignes Herz ſagt mir, wie ſchmerzlich dies


