240
das Antwerpener Thor, das bedroht ſchien, bis auf den letzten Mann zu vertheidigen. Sie hatten Boten zu Pferde nach Herk geſandt, und hofften, daß der Com⸗ mandant noch zur Zeit mit Hülfstruppen eintreffen werde.
Sie ſtellten ſich vor dem Thore ſelbſt auf und er⸗
warteten unerſchrocken den Feind.
Es wunderte den General de Roumiroir ſehr, daß
er die Wälle von Kriegsvolk entblößt ſah und keine Truppen im offenen Felde fand, obſchon er bis auf drei Gewehrſchüſſe ſich der Stadt genähert hatte.
Da er einen Hinterhalt befürchtete, ſandte er Bruno mit ſeinen Kameraden voraus, um ſcharmützelnd gegen die Wache am Thore zu ziehen und die Beſatzung ſo ins offene Feld zu locken.
Die rothe Kreuzfahne wehte; das Waldeghemſche Corps zog nach der Stadt. Unterwegs wechſelten ſie einige Gewehrſchüſſe mit dem Feinde.
Das Feuer der Franzoſen ſchien ſo ſchwach, Brum
war noch ſo ſehr von der Freude über den errungenen
Sieg begeiſtert, daß er plötlich ſeine mächtige Stimm erhob und rief:
„Fällt das Bayonnett! Für Gott und Vaterland! Vorwärts!“
Das Gefecht vor dem Thore dauerte nicht lange. Bei dem erſten Angriff wurden die Soldaten der Wache unwiderſtehlich nach dem Thore gedrängt, und warfen ſich in die nebenſtehenden Häuſer, aus welchen ſie noch einige Kugeln auf den Feind abſchoſſen.
Auf den Ruf Karels aus dem Löwen, liefen alle Männer von Waldeghem auf die Wälle und beganneu dort ihre Hüte zu ſchwenken und durch ein lautes Ge⸗ ſchrei den Sieg zu verkünden.
Dieſer Anblick weckte ein mächtiges Echo der har⸗ renden Schaaren.
„Vorwärts! vorwärts!“ ertönte es allerwärts.
das verlan groß: ſtatt das ganze jubelnd in
Obglei⸗ Stadt Dieſt ſchloſſen ſie Kriegsopera Angriffe der
Schon raſche und d nommen. D Gegenden de Eile zahlreie
In offe zwar, wie g den feigen H lich war ma
Das Fe
und ſelbſt di
Der General ließ die Trommel ſchlagen und gab
und die fran benutzen, Fro hatte man ir ſtrömen ertre all' ihre Mo und nicht mi
Conſcience, 2


