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„Angreifen! Eine Schlacht liefern!“ antworteten alle freudig.
Tromellärm erklang aus der Ferne. Der General nahm wieder das Fernrohr an die Augen und ſagte unmittelbar darauf zu ſeinen Leuten,
ritt:
„Kommt, raſch! Der Feind muß uns bemerkt ha⸗ ben; ſeine Corps eilen zu den Waffen. Gehen Sie zu
allen Fahnen des Lagers, ſagen Sie unſern Leuten, daß
es in den Kampf geht:... Befehlen Sie Stille, Ruhe und Gehorſam.“
Die Offiziere gaben ihren Pferden den Sporn und
eilten zu den verſchiedenen Corps, um ihnen den Be⸗ fehl des Generals zu überbringen: aber obgleich die tiefſte Stille befohlen war, kaum hatten einige Fähnlein die frohe Botſchaft vernommen, als ſich ein donnerndes Siegesgeſchrei erhob. Das ganze Heer begann zu ſingen und zu jauchzen; man drückte einander die Hand, die einzelnen Abtheilungen riefen ſich ermuthigende Worte zu,— bis endlich das Gejubel eine verſtändlichere Form annahm und ſich zu einem einzigen Rufe verſchmolz: „Vorwärts, vorwärts, für Gott und Vaterland!“ Ein zorniger Ausdruck verdüſterte das Geſicht des Feldherrns, als er ſeine Befehle mißachtet ſah; er ſchüttelte jedoch bald den Kopf und lachte, als ob das Jauchzen der Kampfluſt und Unverzagtheit, das aus der Mitte ſeiner begeiſterten Leute ſich erhob, ihn über ihre Zuchtloſigkeit tröſtete. Er trat zu Bruno und ſagte in tief ergriffenem Tone: „Kapitän, wir werden eine Schlacht in offenem Felde liefern. Wenn ich Euch die Vorhut anvertraute,
ſo baute ich dabei auf Euren Muth. Eure Leute werden
die erſten Kugeln der Feinde treffen. Wenn Ihr zau⸗
indem er ſein Pferd umwandte und in den Weg zurück⸗ itt
dert oder der Sieg
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