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hundert Schritte vorauszureiten, um die Truppen vor einem Ueberfall zu ſchützen.
Das Zeichen zum Abzug wurde gegeben; die Trom⸗ meln wurden gerührt, die Trompeten geblaſen; und die Truppen zogen vorwärts.
Augenblicklich erhob ſich aus allen Reihen ein er⸗ muthigender Geſang; man jauchzte, man rief, man ſchrie, man jubelte. Das Geſchmetter der Trompeten und der Lärm der Trommeln wurden oft, ſo ſtark beides auch war, von dem Brauſen der mächtigen Stimmen übertönt, Dieſe Menſchenwolke glich weit eher Leuten, die zur Kirchweih gingen, als Kriegern, die auf dem Schlachtfeld Sieg oder Tod ſuchten.
Einen Augenblick ließ der Feldherr dieſem Jauchzen der Hoffnung und Kampfesluſt freien Lauf. Bald aber ſandte er einige Offiziere auf den Weg zurück, um über⸗ all die größte Stille zu gebieten; er befahl ſogar, daß die Trompeten und Trommeln verſtummen.
Der Lärm hörte nach und nach auf, bis die Offi⸗ ziere die Nachhut des Corps erreicht hatten. Man hörte nichts mehr, als die Tritte der Truppen auf dem Boden; alles wurde ſtill.
So ſchritt man ungefähr eine halbe Stunde fort.
Plötzlich hielt die Reiterabtheilung, welche dem Heere voranritt, an. Der General bemerkte es und rich⸗ tete ſein Auge überraſcht nach jener Seite.
Einer der Reiter kam in vollem Trabe zurückgeſprengt. Als er bei dem General hielt, ſagte er;
„General, dort unten iſt eine große Ebene. In der Ferne ſehen wir viele Feuer rauchen und Soldaten durch einander wimmeln. Es iſt auch Reiterei dabei; ohne Zweifel iſt es eine fliegende Colonne. Vielleicht ſind ih⸗ rer ſogar mehre: die Soldaten bedecken wenigſtens zwei Morgen Land.“
Der Feldherr gab Bruno ein Zeichen, daß er ſeine
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