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Muth und
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Vaterlandes wie einen Stern vor unſern Angen leuchten ſehen, und wir uns mächtig genug fühlen, fremde Ty⸗ rannen zu zerſchmettern? Seid muthig, Brüder; verſteht die heilige Sendung, die uns Gott auferlegt und wenn es möglich, ſeid noch muthiger, noch ausdauernder im Kampfe. Richtet Eure Augen auf mich: ich werde Euch zeigen, wo Eure Kugeln und Eure Bayonnetten Befrie⸗ digung finden. Das rothe Kreuz, das Fähnchen von Waldeghem zeige dem ganzen Heere immer den Platz, wo der Feind Blut in Strömen vergießt....!“
Aus der Ferne hörte man nun einige Trommeln.
„Hah!“ rief Karel aus dem Löwen,„ich höre die Violine, die Hochzeit wird beginnen!“
Bruno unterbrach ſeine Rede und rief, indem er ſein Schwert in die Höhe hielt:
„Jeder in ſein Glied!.... Marſch. Vorwärts, für Gott und Vaterland!“
„Für Gott und Vaterland!“ jauchzten ſeine Leute in hellem Ton, während ſie aus einander traten um ſich in Reih und Glied zu ſtellen.
Aus allen Theilen des Waldes antworteten die ver⸗ ſchiedenen Truppencorps auf dieſen Kriegsruf.„Für Gott und Vaterland!“ erklang es in donnerndem Jubel durchs ganze Lager.
Bruno führte ſeine Leute auf den Weg, welcher Platz ibm durch einen Offizier zu Pferd angewieſen worden. Die andern Fähnlein ſtellten ſich gleichfalls in einer gewiſſen Ordnung hinter den Männern aus Waldeghem auf. Die Reiterei befand ſich ungefähr in der Mitte der Armee.
Als alle aus dem Walde auf den Weg heraus mar⸗ ſchirt, kam General de Roumiroir mit den Stabsoffizie⸗ ren hinter Brunos Corps zu ſtehen, wo ſich bereits einige Tambours und Trompeter verſammelt hatten. Er befahl ungefähr zwanzig Reitern, die er hatte rufen laſſen, zwei⸗


