218
einander dicht auf den Ferſen folgend; ſie richteten ihren„„Sch 1 Weg ſo ein, daß ſie uber keine Landſtraße zu kommen eilt, Cito hatten. Der Als ſie nach einer guten halben Stunde ſich der nig, daß Stadt näherten, verlangſamten ſie ihre Schritte. Es Sie blieb wurde eine noch tiefere Stille geboten; man mußte ſo⸗ chelter Ar gar beim Gehen den Boden nur leiſe berühren, um„„O alles Geränſch von Zweigen oder Laub zu vermeiden. Euch belie Etwas entfernter legten ſie ſich aber platt auf die kelheit he Erde und begannen wie ſchleichende Thiere nach dem hierher ve Fuße der Feſtung fortzukriechen. 1 Schweſter Indeſſen war Genoveva nach der Landſtraße gegan⸗ weit.“ gen und verſteckte ſich einige Augenblicke in einem Dur⸗ Taunenwald, um den Leuten Zeit zu laſſen, ſich der das Thor Stadt zu nähern. Dann eilte ſie weiter: unterwegs Er ſuchte ſah ſie die Freunde Brunos wie ſchwarze Schatten un⸗ und ſagte beſeelter Leichen auf dem Boden liegen; keiner bewegte„Abe ſich, als ſie vorüberkam. Sie ſchloß daraus, daß alles die Hände bereit ſei. Spitzbube 1 Das Mädchen, das einige Schritte vom Thore„Nei entfernt ſtand, rief mit ſcheinbar ängſtlicher Stimme: nun aber „Soeurs de Charité! Soeurs de Charité!“ Ann! Se Die Schildwache ging zu dem Sergeanten, der mit Bei dem Kopf auf dem Tiſche eingeſchlummert lag und weckte Weg. ihn: 8„Wa „Es iſt gut,“ antwortete der Wachkommandant, in⸗ geant.„ dem er ſich die Augen rieb,„wir wollen ſehen.“ Er „Sie haben Eile,“ bemerkte der Soldat,„mir Fünfzig? ſcheint, ſie ſind in großer Angſt.“ 1 ſie waren Der Commandant ergriff den Schlüſſel, und folgte daß dieſer der Schildwache bis zur Thüre; hier legte er den Mund fen hatten an das Schlüſſelloch und ſagte: Der „Wer iſt da?“ Füße und K„Soeurs de Charité!“ wurde ihm geantwortet. bindern i „Seid Ihr es, Schweſter?“ fragte er nochmals. oohne daß eeiin Zeiche


