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den Racheſchrei ſieht er das Schlachtopfer, das er ucht. lic Alle ſtehen wie verſteinert da, ſo hat ſie das Ge⸗ ſchehene überraſcht; der alte Knecht allein ſtößt einen Angſtſchrei aus und eilt mit aufgehobenen Händen zu Bruno.
Die emporgehobene Kanne fällt nieder; der arme Knecht empfängt den Schlag auf das Haupt und ſällt blutend und ohnmächtig zu den Füßen ſeines jungen Herrn.
Zwanzig Bauern ſtürzen zugleich auf Simon los; man reißt ihn zu Boden; er ſchlägt, beißt, ſtößt; aber man bindet ihn mit Stricken und ſchleppt ihn nach dem Dorfgefängniß.
Der Knecht wird aufgehoben und auf einen Stuhl im Wirthshauſe gebracht; während man das Blut zu ſtillen ſuchte, das aus ſeiner Wunde fließt, ſtand Bruno neben ihm, und weinte ſo herzlich, als wäre ihm ein Vater oder Bruder geſtorben. Auch Genoveva hielt das Tuch vor die Augen.
Nach einiger Zeit kam der Knecht wieder zu ſich und öffnete die Augen. Sein erſter Blick fiel auf Bruno, deſſen Hand er mit lebhaftem Danke ergriff.
Alle hatten in eiliger Haſt den traurigen Ort ver⸗ laſſen, um heimzukehren. Jan, der Knecht, wurde auf eine Bahre gelegt und aus dem Wirthshauſe fortgetra⸗ gen. Der Notar und ſeine Familie folgten dem Ver⸗ wundeten.
Unterwegs mußten ſie an dem Dorfgefängniß
voruͤber, das ſich in einem alten ſteinernen Hauſe be⸗ and. f Dort ſahen ſie hinter den eiſernen Fenſterſtäben den Kopf des betrunkenen Simon, der ſie unheimlich an⸗ grinste und die Fauſt weit aus dem Gitter hervorſtreckend ihnen mit ſeinen Flüchen drohte.
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