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ſchatzen, den Bürgern und Bauern gegen werthloſes
„ Papier die Kramläden und Scheuern zu leeren..... Tünn
4 und ſo Geld und Gut auf unzähligen Wagen aus Bel⸗ In
gien nach ihrer unerſättlichen Räuberhöhle, nach dem blut⸗ Dorf: d
befleckten Paris zu ſchleppen. ſen, die
Vor der furchtbaren Macht der Umwälzung ſich beu⸗ dem br⸗
4 gend, ſah das belgiſche Volk der Vernichtung all' ſeiner noch er
Freiheiten, ſeiner Wohlfahrt, ſeines Cultus, ſeiner ren: d
Sitten mit ſtummer Niedergeſchlagenheit zu: und blieb ſtand n
noch ein Funke von Hoffnung in einzelnen Herzen, ſo aber de
war es das Vertrauen auf Gottes Allmacht und Gottes fer im
Beiſtand. Alle menſchliche Hülfe ſchien nichtig und un⸗ die aus
zureichend gegenüber dem rieſenhaften Andrängen der 31
1 wilden franzöſiſchen Horden. auf der 5 Und dennoch erſchien ein Tag der Erlöſung: die ſchien
* Oeſtreicher ſchlugen das franzöſiſche Heer bei Neerwinden auf fr
am 14. März 1793.— Der Fremde verließ unſern ſich rin
4 Boden. und die
Unſer Vaterland holte wieder frei Athem. Geſetze, Gebirg
Sitten, Sprache, Gottesdienſt, alles wurde in ſeiner frü⸗ A
. hern Form wieder hergeſtellt; jeder ſah mit Vertrauen weih zu
— in die Zukunft. Der Handel blühte wieder auf, die ver⸗ V
6 wüſteten oder verlaſſenen Felder wurden ſogleich wieder den all
angebaut, die Zeichen der fremden Herrſchaft vernichtet, man d
. die Kirchen auf's Neue geſchmückt; und überall— ſowohl Kräme 5 in den Geſichtern, als in den Herzen erhob ſich freudiger oder 2 . Dank für die unerwartete Erlöſung zu Gott. in der
Was wir zu erzählen im Begriffe ſind, ſpielt in aufgeſ⸗
2 einem Dorfe des brabant'ſchen Kempenlandes, dem wir ſaal zu aus wichtigen Gründen den Namen Waldeghem geben ter die wollen. 4. P'
Dieß Dorf lag einige Bogenſchüſſe von einer großen ſollen,
Landſtraße entſernt; der Ort, wo ſein niedrig Kirchlein und d
ſtand, erſchien aus der Ferne wie ein Luſtwald von rig gel
mächtigen Linden, über den nur das Kreuz auf dem T


