Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
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rückgewieſen, daß ſie ihn nie wiederholte, es ſei denn zum Scherz. Die ganze Führung des Hausweſens war von der Zeit an in ihre Hände gelegt worden, und zu dieſen Pflichten fügte ſie aus freiem Antriebe die freund⸗ ſchaftliche Beihilfe, die ſie Nora bei der Lectüre geben konnte, und die Aufſicht über Magdalenens muſicaliſche Uebungen. Das war die Stellung, in welcher Miſs Garth Mr. Vanſtones Familie angehörte.

Gegen den Nachmittag hin hellte ſich das Wetter auf. Halb zwei Uhr ſchien die Sonne recht ſchön, und die Damen verließen das Haus, um, begleitet von den Hunden, ihren Spaziergang zu machen.

Sie gingen über den Fluß und ſtiegen durch den kleinen Felſenpaß nach den Hügeln im Hintergrunde hinan; dann wendeten ſie ſich wieder links und kehrten auf einer Seiten⸗ ſtraße zurück, die durch das Dorf Combe⸗Raven führte.

Als ſie in Sicht der erſten Häuſer kamen, ſtießen ſie auf einen Mann, der am Wege raſtete und aufmerkſam erſt Magdalene, dann Nora anſah. Sie bemerkten nur, daß er nicht groß war, einen ſchwarzen Anzug hatte und ihnen vollſtändig fremd erſchien, und ſetzten ihren Weg nach Hauſe fort, ohne mehr an den ruhenden Fußwanderer zu denken, den ſie auf dem Wege vorher getroffen hatten.

Nachdem ſie das Dorf verlaſſen hatten und wieder auf der gerade auf ihr Haus führenden Straße waren, überraſchte Magdalene Miſs Garth durch die Mittheilung, daß der ſchwarzgekleidete Fremde umgekehrt war, nachdem ſie an ihm vorüber waren, und ihnen nun gefolgt ſei.

Er hält ſich an Noras Seite auf der Straße, ſetzte ſie ärgerlich hinzu. Ich bin nicht der anziehende Gegenſtand, ich kann nichts dafür.

Ob der Mann ihnen wirklich folgte oder nicht, machte wenig Unterſchied, denn ſie waren jetzt dicht am Hauſe. Als ſie durch das äußere Gitter traten, ſah ſich Miſs Garth um und ſah, daß der Fremde ſeine Schritte be⸗ ſchleunigte, offenbar in der Abſicht, ſie anzureden. Als ſie Das bemerkte, ließ ſie die jungen Damen allein mit