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Norgenanzuge, in ihren flatternden Bändern, in den großen Scharlachroſetten auf ihren zierlichen kleinen Schuhen kund gab: Alles ſchrieb ſich aus derſelben Urſache her, aus der überſtrömenden körperlichen Geſundheit, die jeden Muskel ſchwellte, die jeden Nerven ſpannte und das warme junge Blut prickelnd durch ihre Adern trieb, wie das Blut eines heranwachſenden Kindes.
Bei ihrem Eintritt in das Frühſtückszimmer wurde ſie mit dem gewöhnlichen Tadel empfangen, welchen ihre flatterhafte Mißachtung aller Pünctlichkeit von den lang⸗ müthigen Häuptern des Hauſes herausfordern mußte. Nach Miſs Garths Lieblingsausdruck„war Magdalene mit allen Sinnen auf die Welt gekommen, nur nicht mit dem Ordnungsſinne“.—
Magdalene! War es nicht ein wunderlicher Name, den man ihr da gegeben hatte? Wunderlich fürwahr und doch unter gar nicht außerordentlichen Umſtänden ausge⸗ wählt. Den Namen hatte eine von Mr. Vanſtones Schweſtern getragen, welche in zartem Alter geſtorben war, und ſo hatte er in liebevoller Erinnerung an ſie ſeine zweite Tochter ſo genannt, gerade ſo wie er ſeine ältere Tochter Nora nannte um ſeiner Gattin willen. Mag⸗ delene! Und war der große Frauenname aus der Bibel, der uns an eine düſtere Frauengeſtalt erinnert, der in ſeinen erſten Beziehungen trübe Gedanken von Rene und Einſiedlerleben in uns erweckt, war der Name wirklich wie die Zeit ſich erfüllte, ſo unpaſſend beigelegt worden? Wirklich hatte dies ſo durch und durch ſich ſelbſt wider⸗ ſprechende Mädchen ſonderbarerweiſe einen Gegenſatz mehr, indem ſie einen Charakter entwickelte, der mit ihrem Tauf⸗ namen im ſchroffſten Contraſt ſtand!
— Wieder zu ſpät! ſagte Mrs. Vanſtone, als Mag⸗ dalene noch außer Athem ſie küßte.
— Wieder zu ſpät! ſtimmte Miſs Garth ein, als Mag⸗ dalene dann zu ihr kam. Sind Sie wohl? fuhr ſie fort, indem ſie dem Mädchen vertraulich an das Kinn griff, mit einer halb ironiſchen, halb zärtlichen Aufmerkſamkeit,


