Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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währen und ſie ſchien einen Troſt darin zu finden, den keine höhere Rückſicht ihr hätte bieten können.

5Es hätte mir das Herz gebrochen, ſagte ſie einfach,

falls Anna kein anſtändiges Begräbniß gehabt hätte

aber woher wiſſen Sie es, Sir? Wer hat es Ihnen geſagt? Ich bat ſie nochmals, zu warten, bis ich ohne Rück⸗

halt zu ihr würde ſprechen können.

VSie ſollen mich ganz gewiß wiederſehen, ſagte ich;

denn ſobald Sie ſich wieder etwas gefaßt haben werden

vielleicht in ein paar Tagen habe ich Sie um eine

b Gefälligkeit zu bitten.

Warten Sie meinetwegen nicht damit, Sir, ſagte

Mrs. Clements.Kümmern Sie ſich nicht um meine

Thränen, falls ich Ihnen dienen kann. Wenn Sie irgend

3 2 2 etwas auf dem Herzen haben, das Sie mir zu ſagen 6 wünſchen, Sir, bitte, ſo ſagen Sie es jetzt.

Ich wünſchte Ihnen nur noch eine letzte Frage vor⸗ zulegen, ſagte ich;ich möchte gern Mrs. Catherick's Adreſſe in Welmingham wiſſen?

Meine Frage erſchütterte Mrs. Clements in dem Maße, daß ſie darüber ſogar die Nachricht von Anna's Tode ver gaß. Sie hörte plötzlich zu weinen auf und blickte mich mit dem unbeſchreiblichſten Erſtaunen an.

Ich bitte Sie ums Himmels willen, Sir! ſagte ſie,was haben Sie mit Mrs. Catherick zu thun?

Folgendes, Mrs. Clements, entgegnete ich:ich muß das Geheimniß ihrer Zuſammenkünfte mit Sir Percival Glyde erfahren. Es liegt in Dem, was Sie mir von dem früheren Betragen jener Frau und von jenes Mannes früherem Verhältniſſe zu ihr erzählt haben, mehr, als