Sache keinem Zweifel mehr unterliegt;„ich bin perſönlich überzeugt, daß ihre Leiden in dieſer Welt zu Ende ſind.“
Die arme Frau ſank auf ihren Stuhl zurück und barg ihr Geſicht in ihren Händen.„O, Sir,“ ſagte ſie,„wo⸗ her wiſſen Sie dies. Wer kann es Ihnen geſagt haben?“
„Niemand hat es mir geſagt, Mrs. Clements. Aber ich habe Gründe, davon überzeugt zu ſein— Gründe, die ich Ihnen mitzutheilen verſpreche, ſobald ich ſie Ihnen ohne Gefahr werde auseinanderſetzen können. Ich bin ge⸗ wiß, daß ſie in ihren letzten Stunden nicht vernachläſſigt war, und feſt überzeugt, daß die Herzkrankheit, von der ſie ſo ſehr zu leiden hatte, die wahre Urſache ihres Todes war. Sie ſollen hiervon bald ebenſo feſt überzeugt ſein, wie ich es bin, und ſollen in Kurzem erfahren, daß ſie auf einem ſtillen Dorfkirchhofe begraben liegt, an einer ſo hüb⸗ ſchen, friedlichen Stelle, wie Sie ſelbſt ſie nur hätten für ſie ausſuchen können.“
„Todt!“ ſagte Mrs. Clements;„todt— ſo jung noch— und ich am Leben, um es zu hören! Ich machte ihre erſten kurzen Kleidchen,— ich lehrte ſie gehen. Das erſtemal, daß ſie das Wort Mutter ausſprach, ſagte ſie es zu mir— und jetzt bin ich hier und Anna iſt geſtorben! Sagten Sie, Sir,“ fuhr die arme Frau fort, indem ſie das Tuch von ihrem Geſichte nahm und zu mir aufblickte— „ſagten Sie, daß ſie anſtändig begraben worden? War die Beerdigung der Art, wie ſie wohl geweſen, falls Anna wirklich mein eigen Kind geweſen wäre?“
„Ich betheuerte ihr, daß dies der Fall ſei. Meine Ant⸗ wort ſchien ihr eine unausſprechliche Genugthuung zu ge⸗
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