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meinem gewöhnlichen Zuſtande in meinem Ruheſeſſel, um⸗ geben von den mannigfaltigen Kunſtgegenſtänden, die ich in der Abſicht, den Geſchmack der Barbaren meiner Nachbar⸗ ſchaft zu bilden, geſammelt habe. Das heißt, ich hatte die Photographien meiner Gemälde, Kupferſtiche, Münzen und ſo weiter um mich herumliegen, die ich nächſter Tage (die Photographien meine ich, wenn mir nur die abſcheu⸗ liche, ſchwerfällige engliſche Sprache erlauben wollte, über⸗ haupt etwas zu meinen) dem Inſtitute zu Carlisle(ſchauer⸗ licher Ort!) in der Abſicht zu ſchenken gedenke, den Kunſt⸗ ſinn ſeiner Mitglieder(lauter Gothen und Vandalen) zu bilden. Man ſollte denken, daß ein Mann, der im Be⸗ griffe ſei, ſeinen Landsleuten eine große nationale Wohl⸗ that zu erzeigen, der letzte Mann von der Welt ſein dürfte, den man gefühlloſerweiſe mit den Unannehmlichkeiten ſeiner Familienſorgen plagte. Aber hierin würde man ſich täuſchen, in meinem Falle.
Indeſſen da ruhte ich, von meinen Kunſtſchätzen um⸗ geben und auf einen ruhigen, ungeſtörten Vormittag hoffend. Weil ich aber auf einen ruhigen Vormittag hoffte, kam natürlich Louis herein. Es war ſehr natürlich, daß ich frug, wie zum Henker er ſich unterſtehe, her⸗ ein zu kommen, wenn ich nicht geklingelt hätte. Ich fluche ſelten— es iſt eine ſo gemeine Angewohnheit— aber als Louis mir mit einem Grinſen antwortete, glaube ich, daß es ebenfalls natürlich war, wenn ich ihn dafür ver⸗ wünſchte. Jedenfalls that ich es.
Dieſe ſcharfe Behandlungsweiſe bringt, wie ich be⸗ merkt habe, Leute von den niederen Klaſſen ſtets wieder zur Beſinnung. Und ſie brachte Louis wieder zur Beſin⸗ 1*


