ich dringend, falls ich irgendwie Einfluß habe, denſelben dazu zu verwenden, daß ich ihm eine Anſtellung verſchaffe, die es nothwendig für ihn mache, England zu verlaſſen und f unter ganz neuen Verhältniſſen und Leuten zu leben. Ich werde dieſe Bitte um ſo bereitwilliger erfüllen, als mich eine Stelle am Schluſſe ſeines Briefes faſt beunruhigt hat. Nachdem er geſagt, daß er von Anna Catherick weder 3 etwas gehört noch geſehen hat, bricht er plötzlich ab und ſpielt auf die unerwartetſte, geheimnißvollſte Weiſe darauf an, daß, ſeit er nach London zurückgekehrt iſt, fremde Männer ihn fortwährend verfolgen und ihm aufpaſſen. Er bekennt, daß er für dieſen ſonderbaren Verdacht keine Beweiſe bei⸗ bringen kann indem er beſtimmte Perſonen bezeichnet; aber er erklärt, daß der Verdacht ſelbſt ihn Tag und Nacht be⸗ gleitet. Dies hat mich erſchreckt, weil es faſt ausſieht, als ob ſeine fixe Idee in Bezug auf Laura ſeine Geiſteskräfte E wanken machte. Ich will ſogleich nach London an einige von den einflußreichen ehemaligen Bekannten meiner Mutter ſchreiben und ihre Aufmerkſamkeit für ſein Erſuchen in An⸗ ſpruch nehmen. Abweſenheit und neue Beſchäftigung kann zu dieſer Kriſis ſeines Lebens wirklich ſeine Rettung ſein. Zu meiner großen Erleichterung ließ Sir Percival ſich
beim Frühſtück entſchuldigen. Er hatte ſchon bei Zeiten„ eine Taſſe Kaffee auf ſeinem Zimmer getrunken und war dort noch mit Briefen beſchäftigt. Um elf Uhr, falls dieſe
Stunde uns bequem ſei, werde er die Ehre haben, Miß Fairlie und Miß Halcombe ſeine Aufwartung zu machen.
Meine Augen ruhten auf Laura's Geſicht, während dieſe Botſchaft abgegeben wurde. Ich hatte ſie unbegreif⸗ lich ruhig und gefaßt gefunden, als ich früh in ihr Zimmer


