Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Roſamunde eilte, als ſie ihren Gatten erſchrocken von ſeinem Platze emporfahren ſah, auf ihn zu und erzählte ihm, was geſchehen ſei.

Du nannteſt den Tiſch einen kleinen, entgegnete er erſtaunt;er fiel ja aber wie eines der größten Möbels im Zimmer.

Ganz gewiß muß etwas Schweres in dem Schub⸗ fache ſein, ſagte Roſamunde, indem ſie ſich noch ganz aufgeregt durch den unnatürlichen ſchweren Fall des Tiſches demſelben wieder näherte. Nachdem ſie eine Weile ge⸗ wartet, um dem Staub, der durch den Fall von dem Fußboden emporgewirbelt worden, und der noch in dicken trägen Wolken über dem Tiſche ſchwebte, Zeit zu laſſen, ſich zu zerſtreuen, bückte ſie ſich und ſah den Tiſch näher an. Er war oben an dem Blatt von einem Ende bis zum andern geborſten und das Schloß durch den Fall von ſeiner Befeſtigung losgeriſſen.

Roſamunde ſetzte den Tiſch ſorgfältig wieder in die

Höhe, zog den Schubkaſten heraus und wendete ſich, nach⸗ dem ſie einen Blick auf den Inhalt geworfen, zu ihrem Gatten.

Ich dachte es gleich, ſagte ſie.Ich wußte, daß etwas Schweres in dem Schubkaſten liegen müſſe. Er iſt mit einer Menge Kupfererzen angefüllt, gleich jenen in der Sammlung, die ſich mein Vater von den ver⸗ ſchiedenen Geſteinarten des Porthgenna⸗Schachtes ange⸗ legt hatte, Lenny, weißt Du noch? Doch warte; ich glaube, ich fühle dahinten, ſo weit ich mit meiner Hand reichen kann, noch etwas Anderes.

Sie zog unter den Erzklumpen, die in dem hintern