Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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50 das Geheimniß des Myrthenzimmers und der räthſel⸗ haften Miſtreß Jazeph entdecken helfen?

Aber wiſſen wir denn, ob ſie ſeit jener Zeit nicht geöffnet worden? ſagte Leonard.Kann der Bindfaden und das Siegel nicht erſt in neuerer Zeit darum gelegt worden ſein? Du wirſt dies am beſten beurtheilen können, denn Du kannſt ſehen, ob an dem Bindfaden oder dem Siegel irgend etwas wahrzunehmen iſt, woraus man einen Schluß ziehen könnte.

Auf dem Siegel, Lenny, iſt weiter nichts zu ſehen, als ein Vergißmeinnicht in der Mitte. Ebenſo ſehe ich weder auf der einen noch auf der andern Seite des Bindfadens irgend ein ſchriftliches Zeichen. Jeder be⸗ liebige Menſch hätte die Kiſte ſchon vor mir öffnen können, fuhr ſie fort, indem ſie den Deckel bequem mit den Händen aufzog,denn das Schloß iſt kein Schutz dagegen. Das Holz des Deckels iſt ſo verfault, daß ich das Mittelſtück herausgezogen habe und das übrige in dem Schloß ſtecken geblieben iſt.

Als ſie die Kiſte näher unterſuchte, fand ſie, daß dieſelbe mit Papieren angefüllt war. Auf dem zu oberſt liegenden Packet ſtanden die Worte geſchrieben:Aus⸗ gaben bei der Wahl. Vier Stimmen verſchafften mir den Sieg. Jede koſtete 50 Pfund. J. A. Treverton.

Die nächſte Schicht Papiere hatte keine Ueberſchrift. Roſamunde öffnete ſie und las auf dem erſten Blatt:

Geburtstags⸗Hymne. Dem Mäcenas unſerer Zeit in ſeiner poetiſchen Zurückgezogenheit zu Porthgenna ehr⸗ erbietigſt gewidmet..

Unter dieſem Geiſtesproduct zeigte ſich eine Sammlung

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