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auf einer Seite, wo einzelne Streifen abgeriſſen und auf die Diele geworfen ſind. Die Wände ſind auch ringsum mit Holz getäfelt. Dieſes iſt an vielen Stellen geborſten und hat Löcher, welche von Ratten und Mäuſen herzu⸗ rühren ſcheinen.“
„Hängen Bilder an den Wänden?“
„Nein. Ueber dem Kamin hängt ein leerer Rahmen. Gegenüber— ich meine gerade über der Stelle, wo ich jetzt ſtehe— hängt in der Mitte ein kleiner zerſprungener Spiegel mit zerbrochenen Armen, die zu beiden Seiten hervorragen und die Dienſte von Leuchtern zu verrichten beſtimmt ſind. Wieder über dieſem befindet ſich ein Hirſchkopf mit Geweih; ein Theil des Geſichts iſt herunter⸗ gefallen und zwiſchen dem Geweih hängt ein vollſtändiges Labyrinth von Spinnweben. An den andern Wänden gibt es große Nägel, von welchen ebenfalls mit Schmuz belaſtete Spinnweben herabhängen, Bilder aber nirgends. Nun weißt Du genau, wie die Wände ausſehen. Was ſoll ich zunächſt beſchreiben? Den Fußboden?“
„Ich glaube, wie es mit dieſem ſteht, haben mir meine Füße ſchon geſagt, Roſamunde.“
„Sie können Dir geſagt haben, daß er kahl iſt, lieber Lenny, aber ich kann Dir noch mehr ſagen. Er iſt von allen Seiten her nach der Mitte abſchüſſig. Er iſt dick mit Staub bedeckt, welcher— wahrſcheinlich durch den durch die zerbrochenen Scheiben hereinblaſenden Wind— zu ſeltſamen federartigen Geſtalten zuſammengeweht iſt, welche die darunter befindliche Diele gänzlich verbergen, Lenny, wie wenn nun dieſe Breter an irgend einer Stelle aufgehoben werden könnten? Wenn wir heute nichts


