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der mindeſten Bedeutung daraus zu ziehen, war plat⸗ terdings unmöglich.
Nachdem man ſo eine Stunde mit der Unterſuchung der Nordſeite des Hauſes zugebracht, mußte Roſamunde bekennen, daß ſie nichts entdecken würden.
„Der Brief muß abgehen, Lenny“, ſagte ſie, als ſie in das Frühſtückzimmer zurückkehrten.
„Ja, es läßt ſich nicht ändern“, antwortete Leonard. „Schicke den Poſtbeutel fort und laß uns vor der Hand nicht weiter über die Sache ſprechen.“
Der Brief ward mit der Poſt deſſelben Tages ab⸗ gefertigt.
Bei der Abgelegenheit des Schloſſes Porthgenna und dem noch unvollendeten Zuſtande der Eiſenbahn zu jener Zeit, mußten zwei Tage vergehen, ehe man ei Antwort von London zu erhalten hoffen konnte. Ueberzeugt, daß es für Roſamunde beſſer ſein würde, wenn dieſe Zeit der Ungewißheit außerhalb des Hauſes zugebracht würde, ſchlug Mr. Frankland vor, ſie durch einen kleinen Aus⸗ flug längſt der Küſte nach einigen Orten auszufüllen, die wegen ihrer Umgegend berühmt waren. Er ſetzte voraus, daß ſie ſeine Gattin intereſſirten und daß es ihr eine angenehme Beſchäftigung ſein würde, ſie ihrem blin⸗ den Gatten an Ort und Stelle zu ſchildern.
Dieſer Vorſchlag ward ſofort angenommen und aus⸗ geführt. Das junge Ehepaar verließ Porthgenna und kehrte erſt am Abend des zweiten Tages zurück.
Am Morgen des dritten Tages lag der erſehnte Brief von dem Geſchäftsagenten des Vicars auf dem Tiſche, als Leonard und Roſamunde in das Frühſtück⸗


