Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Auf Mr. Frankland's Anrathen ward nun die Thür des Zimmers geöffnet, welche ſich dieſer Stelle un⸗ mittelbar gegenüber befand.

Ein ödes Schauſpiel von Staub, Schmuz und Düſterheit bot ſich dar. Einige alte Gemälde lagen an einer der Wände aufeinandergethürmt, einige zerbrochene Stühle ſtanden in der Mitte des Zimmers, einiges zer⸗ brochene Porzellangeſchirr ſtand auf dem Kaminſims und ein halb verfaulter, von oben bis unten geborſtener Schrank in einer Ecke.

Dieſe wenigen Ueberbleibſel von dem Meublement und der Ausſtattung des Zimmers wurden alle ſorgfältig unterſucht, aber man entdeckte nichts von auch nur der mindeſten Bedeutung, nichts, was im entfernteſten dazu hätte heitragen können, das Geheimniß des Myrthen⸗ zimmers aufzuklären.

Mr. Frankland machte nun bemerklich, daß vielleicht Spuren von Fußtritten auf dem ſtaubigen Fußboden des Vorplatzes zu ſehen wären, aber auch davon war nichts zu finden.

Zu einer frühern Zeit war der Fußboden mit Binſen⸗ decken belegt worden und die zerriſſene, zerfetzte, vor Alter verfaulte Fläche war jetzt überall viel zu uneben, als daß der Staub glatt darauf hätte liegen bleiben können auier und da, wo man ein Loch in den Bretern des Sb entdeckte, glaubte Mr. Frankland's Diener in dem Staube Spuren zu entdecken, welche von der Spitze oder dem Abſatz eines Schuhes herrühren konnten; dieſe ſchwachen und zweifelhaften Andeutungen aber lagen ellenweit auseinander und einen Schluß von auch nur