Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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munde, und rücke näher an mich heran. Ich fühle etwas D auf meiner Hand, was mir verräth, daß Du weinſt. D Sie erhob ſich ſofort und legte ihr Geſicht dicht an ich das ſeinige. imn Mein Geliebter, ſagte ſie, indem ſie ihn mit ihren 71 Armen feſt umſchlang.Geliebter meines Herzens, Du dr haſt unſer Kind nie geſehen! D Doch, Roſamunde ich ſehe es ja mit Deinen als Augein 18 der O, Lenny! Ich ſage Dir Alles, was ich kann mr ich thue mein Möglichſtes, um die grauſame Finſterniß koſ

zu erhellen, welche das liebliche kleine Antlitz, das ſo nahe neben Dir liegt, vor Dir verbirgt. Aber kann ich Di Dir wohl ſagen, wie der Knabe ausſieht, wenn er an- 8 fängt, auf etwas zu achten? Kann ich Dir alle die tau⸗

ſend niedlichen Dinge ſagen, die er thun wird, wenn er Lix zuerſt zu gehen verſucht? Gott iſt ſehr barmherzig gegen ſchi uns geweſen. Aber o, wie weit ſchwerer laſtet das Ge⸗

fühl Deines Gebrechens auf mir jetzt, wo ich mehr bin ein als Dein Weib, wo ich die Mutter Deines Kindes bin! teit

Und dennoch ſollte dieſes Gebrechen leicht auf Deinem zu, Gemüth laſten, Roſamunde, denn Du haſt es mir ſelbſt dan leicht gemacht.

Habe ich das? Habe ich das wirklich und wahr⸗ her! haftig? Es iſt etwas Erhabenes, dafür zu leben, Lenny, wie wenn ich dafür leben kann. Es iſt ein Troſt, Dich Zin ſagen zu hören, wie Du ſoeben ſagteſt, daß Du mit meinen Augen ſiehſt. Sie werden Dir ſtets dienen Aus o ſtets! ſtets! ſo treulich, als ob es Deine eigenen Ger wären. Die geringſte Kleinigkeit von einem ſichtbaren