Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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24 was zwiſchen uns ſtattfand, Doctor. Erklären Sie das Benehmen dieſer Frau nach Ihrer Weiſe, wenn Sie können. Ich ſage, es iſt völlig unbegreiflich, wenn Sie nicht mit mir dahin einverſtanden ſind, daß ſie entweder betrunken oder nicht recht bei Verſtande war, als ſie vorige Nacht hierher zurückkehrte.

Der Doctor begann zu denken, daß, nach dem, was er ſoeben gehört, Miſtreß Frankland's Argwohn in Bezug auf die neue Wärterin nicht ganz ſo ungegründet wäre, als er anfangs geneigt geweſen ihn zu betrachten. Er enthielt ſich jedoch weislich, die Sache dadurch, daß er ſeinen Gedanken Worte liehe, noch mehr zu ver⸗ wickeln, und nachdem er Miſtreß Norbury einige un⸗ beſtimmte höfliche Worte entgegnet, bemühte er ſich, ihre Gereiztheit gegen Mr. und Miſtreß Frankland da⸗ durch zu beſchwichtigen, daß er ihr verſicherte, er käme als Ueberbringer von Entſchuldigungen wegen des an⸗ ſcheinenden Mangels an Artigkeit und Rückſicht, deſſen ſich die jungen Eheleute in Folge unvermeidlicher Um⸗ ſtände ſchuldig gemacht.

Die beleidigte Dame wollte ſich jedoch durchaus nicht begütigen laſſen. Sie ſtand auf und machte mit würde⸗ voller Miene eine ſtolze Handbewegung.

Ich kann kein Wort weiter von Ihnen anhören, Doc⸗ tor, ſagte ſie.Ich kann keine Entſchuldigungen anneh⸗ men, die indirect gemacht werden. Wenn Mr. Frankland ſelbſt kommen und wenn Miſtreß Frankland ſich herab⸗ laſſen will, an mich zu ſchreiben, dann bin ich bereit, die Sache zu vergeſſen. Unter allen andern Umſtänden aber muß ich mir erlauben, meine gegenwärtige Meinung