Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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21 Frankland noch an demſelben Tage, wo Ihr zu ihr ge⸗ kommen, wieder fortgeſchickt, weil ſie ſich zufällig eine Grille in den Kopf ſetzt?yIch habe Miſtreß Frank⸗ land nicht beſchuldigt, daß ſie ſich eine Grille in den Kopf geſetzt habey, ſagt Miſtreß Jazeph und ſtierte mir gerade ins Geſicht, mit einem Blicke, wie ich ihn nach meiner ganzen fünfjährigen Erfahrung noch niemals in ihren Augen geſehen.«Was meint Ihr? fragte ich ſie, indem ich ihr, wie Sie denken konnte, ihren Blick zurückgab. Habt Ihr ſo wenig Ambition, die Behand⸗ lung, die Euch widerfahren, als eine Ehre zu betrach⸗ ten?Ich bin ſo gerecht», entgegnete Miſtreß Ja⸗ zeph blitzſchnell und mich immer noch mit demſelben Blicke anſtierend,«ich bin ſo gerecht, Miſtreß Frank⸗ land nicht zu tadeln.) So? Ach, ſeht doch!» ſagte ich;«dann kann ich Euch weiter nichts ſagen, als daß ich die Beleidigung fühle, wenn auch Ihr ſie nicht fühlt und daß ich Miſtreß Frankland's Handlungsweiſe als die Handlungsweiſe eines ungebildeten, unverſchäm⸗ ten, launenhaften, gefühlloſen Weibes betrachte.) Miſtreß Jazeph kommt einen Schritt auf mich zu ſie kommt einen Schritt auf mich zu, ich gebe Ihnen mein Wort darauf und ſagt ganz deutlich und ver⸗ nehmlich die Worte: Miſtreß Frankland iſt weder un⸗ gezogen, noch unverſchämt, noch launenhaft oder gefühl⸗ los.) Habt Ihr die Abſicht mir zu widerſprechen, Miſtreß Jazeph?» fragte ich.«Ich habe die Abſicht, Miſtreß Frankland gegen ungerechte Beſchuldigungen zu vertheidigenn, entgegnete ſie. Dies waren ihre Worte,