und in dem Augenblicke, wo Sie mit ihr ſprächen, Ihnen geradezu widerſprechen würde?“
„Nein, ich würde ſagen, daß ſie die allerletzte Per⸗ ſon in der Welt wäre, von der man ſich eines ſolchen ungebührlichen Benehmens verſehen könnte“, antwortete der Doctor.
„Sehr gut. Nun hören Sie, was geſchah, als ſie vorige Nacht zurückkam“, ſagte Miſtreß Norbury.„Sie kam gerade hier an, als wir die Treppe hinaufgingen, um uns zu Bett zu legen. Natürlich war ich nicht wenig erſtaunt und rief ſie in mein Zimmer, um mir die Sache erklären zu laſſen. In dieſem meinen Ver⸗ fahren lag ſicherlich nichts ſehr Unnatürliches, ſollte ich meinen. Ich bemerkte, daß ihre Augen geſchwollen und roth waren, daß ſie ganz auffallend verſtört und ſonder⸗ bar ausſah, aber ich ſagte nichts, ſondern wartete auf die Erklärung. Sie hatte mir aber weiter nichts zu ſagen, als daß etwas, was ſie unabſichtlich geſagt oder gethan, Miſtreß Frankland erſchreckt, und daß der Gatte dieſer Dame ſie deswegen auf der Stelle fortgeſchickt habe. Ich glaubte dies anfangs nicht, was, wie ich denke, ebenfalls ſehr natürlich war— ſie beharrte aber auf ihrer Geſchichte und beantwortete alle meine Fragen damit, daß ſie erklärte, ſie könne mir nichts weiter ſagen.«Alſo», ſagte ich,«ich ſoll glauben, daß nach⸗ dem ich mir die Unbequemlichkeit auferlegt, Euch zu beurlauben, und nachdem Ihr Euch die Unbequemlich⸗ keit gemacht, das Amt der Wärterin zu übernehmen, ich mich beleidigen laſſen ſoll, und daß Ihr Euch be⸗ leidigen laſſen ſollt, indem man Euch von Miſtreß
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