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lande zurückberief. Fräulein Garth und ich ſahen ihn beide unverzüglich nach ſeiner Zurückkunft; und er that was keines von uns thun konnte, er ent⸗ räthſelte das Geheimniß der Teſtamentsclauſel die in der Holzkohlenaſche verſteckt war. Admiral Bart⸗ ram hatte, wie Du wiſſen wirſt, ſein ganzes Leben
lang Anfälle von Somnambulismus. Er traf ihn
nicht lange vor ſeinem Tode im Schlafe wandelnd, gerade zu einer Zeit, wo derſelbe Brief in Deiner Hand ſeinen Geiſt in gewaltige Unruhe verſezte. Georg meinte, er habe ſich eingebildet im Schlafe zu vollbringen, was im wachenden Zuſtande zu voll⸗ bringen er lieber geſtorben ſein würde— nämlich den Zuſazartikel zu vernichten. Nicht lange vorher war Feuer in dem Tiegel geweſen, und er ſah es ohne Zweifel in ſeinem Traume noch darin brennen. Dieß war Georg's Erklärung von der ſonderbaren Lage des Briefes, als ich ihn entdeckte. Zunächſt warf ſich nun die Frage auf, was ſollte mit dem Brief ſelbſt angefangen werden, und die Frage war für ein Frauenzimmer allerdings nicht leicht zu löſen. Aber ich ſezte es mir in den Kopf, darüber Mei⸗ ſter zu werden, und ich wurde Meiſter, weil ſie Dich betraf.“ 2
„Laß es mich in meiner Reihe verſuchen die Frage zu löſen,“ ſagte Magdalene.„Ich habe einen abſonderlichen Grund für den Wunſch, über dieſen Brief ſo viel zu erfahren als Du ſelbſt davon weißt. Welchen Nuzen hat er für Andere gehabt? und welchen Nuzen ſoll er mir gewähren?“
„Meine liebe Magdalene, wie ſonderbar Du war l
darein ſchauſt! wie ſonderbar Du ſprichſt! So werth⸗
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Wenn mich würde mag


