Teil eines Werkes 
5. Bd. (1863)
Entstehung
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ſich ein wenig gelegt und Nora und Magdalene ſaßen Hand in Hand beiſammen; jede ſchwelgte ſchweigend in der Fülle ihres Entzückens.

Magdalene war die erſte welche ſprach.

Haſt Du mir Etwas zu ſagen, Nora?

Ich habe Dir tauſend Dinge zu ſagen, meine Liebe, und Du haſt zehntauſend Dinge mir zu er⸗ zählen. Meinſt Du die zweite Ueberraſchung auf welche ich in meinem Briefe hingedeutet habe?

Ja. Ich vermuthe, es müſſe mich ſehr nahe berühren, denn ſonſt hätteſt Du ſchwerlich daran gedacht daſſelbe in Deinem erſten Briefe zu er⸗ wähnen?

Ja, es geht Dich ſehr nahe an. Du haſt von Georg's Haus in Eſſex gehört? Es muß Dir wenig⸗ ſtens der Name Heiligenkreuz bekannt ſein? Was ſtierſt du mich ſo an, meine Theure? Ich befürchte, Du möchteſt ſchwerlich Kraft genug beſitzen, um jezt noch weitere Ueberraſchungen ertragen zu können.

Ich habe Kraft genug, Nora. Ich habe Dir Etwas über Heiligenkreuz zu ſagen ich habe meinerſeits eine Ueberraſchung für Dich.

Willſt Du ſie mir jezt mittheilen?

Jezt nicht. Du ſollſt ſie erfahren, wenn wir uns, an der Seeküſte befinden Du ſollſt ſie er⸗ fahren, ehe ich Deine gütige Einladung in das Haus Deines Gatten annehme.

Was kann es ſein? Warum ſagſt Du es mir nicht gleich?

Du pflegteſt mir in alten Zeiten oft ein Vor⸗ bild der Geduld zu ſein, Nora, willſt Du es mir auch jezt ſein?

Geſch ſoglei ligen Haus lein hinten Reiſe und haben ſeiner Fräu Herrn nach warer Nacht hoe i Vomſ ſellſch mahl ten e Wage rer( Wir fuhren Auger Name geführ ſoll; in me

deſſen