Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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meine pas ich rredung

2, noch Ueber⸗ hmen? Magda⸗ ſtralien. lusſicht, r Kind Muth

3 ſchwa⸗ en. Ein ühte in dachte. ſo kön⸗ werden, Ihnen

der Zei⸗

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Ihrige.

wunden, meinen pten

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ich denke, ich kann mich noch als das Zimmermäd⸗ chen ſehen laſſen, das Admiral Bartram verlangt. Es ſteht in dieſer Angelegenheit für Sie Nichts zu befürchten; ich würde keine Erwähnung davon ge⸗ macht haben, wenn dieſes der Fall wäre. Die ein⸗ zige Gefahr beſteht bloß darin, daß ich möglicher Weiſe zu Heiligenkreuz entdeckt werde und das geht dann durchaus nur mich an. Zur Zeit, wo ich mich in des Admirals Haus befinde, werden Sie verheirathet ſein und das Schiff wird Sie in Ihre neue Heimath bringen.

Luiſens Antliz, das bald von dem Widerſchein der Hoffnung aufleuchtete, bald wieder von den Wol⸗ ken der Angſt und Furcht verfinſtert wurde, zeigte deutliche Spuren des Kampfes, den ihr die Entſchei⸗ dung koſtete. Sie verſuchte Zeit zu gewinnen; ſie verſuchte in Ihrer Verwirrung einige Worte des Dankes hervorzubringen aber ihre Herrin hieß ſie ſchweigen.

Sie ſchulden mir keinen Dank, ſagte Magda⸗ lene.Ich ſagte Ihnen wiederholt, wir leiſten ein⸗ ander bloß gegenſeitige Hilfe. Ich beſize zwar ſehr wenig Geld, aber es iſt hinlänglich genug für Ihren Zweck, und ich gebe es Ihnen mit Freuden. Ich habe ein unglückliches Leben gelebt; ich habe andere wegen meiner unglücklich gemacht. Ich kann ſelbſt Sie nur dadurch glücklich machen, daß ich mich Ihrer zu einer neuen Täuſchung bediene. Ja! Ja! Es iſt nicht Ihre Schuld. Schlechtere Frauenzimmer, als Sie ſind, werden mir helfen, wenn Sie ſich wei⸗ gern. Entſcheiden Sie ſich wie es Ihnen beliebt

Collins, Namenlos. IV. d