Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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ten und wenn die Haushälterin mich nach meinem Zeugniß fragt, ſo werde ich mich auf Sie berufen. Sie wird Sie in der Eigenſchaft einer Dienſtherrin und mich in der Eigenſchaft eines Dienſtmädchens ſehen unmöglich kann ein Verdacht in ihre Seele treten, wenn Sie nicht ſelbſt hiezu ihr Veranlaſſung geben. Wenn Sie nur den Muth beſizen, meine Anweiſungen zu befolgen und zu ſagen was ich Ihnen zu ſagen auftrage, ſo wird die Unterredung in zehn Minuten vorüber ſein.

Sie jagen mir Angſt ein, ſagte Luiſe, noch zitternd.Sie verſezen mir den Athem vor Ueber⸗ raſchung. Muth! Woher ſoll ich den Muth nehmen?

Wo ich ihn für Sie hernehme, ſagte Magda⸗ lenevon dem Ueberfahrtsgeld nach Auſtralien. Betrachten Sie ſich einmal recht die neue Ausſicht, welche Ihnen einen Gatten ſchenkt und Ihr Kind wieder zurückgibt und Sie werden Ihren Muth da finden.

Luiſens trauriges Geſicht leuchtete; Luiſens ſchwa⸗ ches Herz pochte in heftigen, ſchnellen Schlägen. Ein Funke von dem Geiſte ihrer Herrin entglühte in ihren Augen, als ſie an die goldene Zukunft dachte.

Wenn Sie meinen Vorſchlag annehmen, ſo kön⸗ nen Sie alsbald in der Kirche ausgerufen werden, wenn es Ihnen recht iſt. Ich verſpreche Ihnen das Geld auf den Tag, wo die Anzeige in der Zei⸗ tung erſcheint. Die Gefahr, daß die Haushälterin mich zurückweist, iſt meine Gefahr, nicht die Ihrige. Mein gutes Ausſehen iſt größtentheils verſchwunden, ich weiß es. Aber ich denke, ich kann doch noch meinen Plaz gegen die andern Dienſtmädchen behaupten

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