Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ere Ehe

Herz.

or mir Wenn

befindet,

tanwen⸗ nd ſezte verharr⸗ igdalene zte ſich prechlich r.

Weiber e innig rer Kin⸗ agte ſie, wendete. bie noch bracht. deſſelben

e? Be⸗ r arbei⸗ Sie nicht

Nadame,

251

nicht bei ihm. Sein Vater hat gar kein Mitleiden mit uns. Er würde ihm Haus und Hof verbieten, wenn er mich heirathete.

Kann er nicht anderswo Arbeit bekommen?

Es hält ſchwer in London eine gute Arbeit zu bekommen, Madame. Es gibt ſo viele Arbeiter in London; ſie nehmen einander das Brod vor dem Munde weg. Wenn wir nur Geld zum Auswandern hätten, ſo würde er mich längſt geheirathet haben.

Würde er Sie heirathen, wenn Sie das Geld jezt hätten?

Ja, Madame, deſſen bin ich ſicher. Er würde Ueberfluß an Arbeit in Auſtralien finden und zwei⸗ fach und dreifach mehr Wochenlohn als hier verdie⸗ nen. Jezt rücke ich Alles was ich erſparen kann an mein Kind! Es iſt aber ſo wenig! Wenn wir auch noch Jahre lang leben, ſo blüht doch keine Hoffnung für uns. Ich weiß, ich habe allerdings Unrecht ge⸗ than, ich weiß, ich verdiene nicht glücklich zu ſein. Aber wie ſoll ich mein Kind leiden laſſen? Ich war genöthigt in einen Dienſt zu treten. Meine Dienſtfrau behandelte mich mit Härte und meine Geſundheit brach endlich zuſammen bei dem Verſuch, von dem geringen Ertrag meiner Nadel zu leben. Ich würde niemals Jemanden durch ein falſches Zeugniß getäuſcht haben, wenn mir ein anderer Aus⸗ weg übrig geblieben wäre. Ich war vereinſamt und hilflos, Madame, und ich kann Sie bloß um Ver⸗ zeihung bitten.

Bitten Sie beſſere Frauen darum als ich bin, ſagte Magdalene in traurigem Tone.Ich bin bloß im Stande für Sie zu fühlen, und ich fühle für Sie