Teil eines Werkes 
4. Bd. (1862)
Entstehung
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blickend mit geſpannter Aufmerkſamkeit und doch mit Augen die von Nichts Notiz zu nehmen ſchienen. Frau Wragge bekam endlich Ueberdruß an den Kieſelſteinchen und verlor zulezt auch ihr Intereſſe am Hinausblicken auf die Vergnügungsboote. Ihr großer Kopf begann ſchwerfällig zu wackeln und ſie ſchlummerte in der warmen betäubenden Luft ein. Als ſie wieder erwachte, waren die Luſtſchiffe ſchon weit fort; ihre Segel erſchienen in der Entfernung nur noch als weiße Nebelpünctchen. Die Zahl der müßigen Spaziergänger am Strande war zuſammen⸗ geſchmolzen; die Sonne ſtand ſchon nieder am Ho⸗ rizonte; das blaue Meer wurde dunkler und ſchlug unter dem Einfluſſe eines Windſtoßes kräuſelnde Wellen. Die Veränderungen an Himmel, Erde und Meer deuteten auf den ſinkenden Tag hin; überall zeigte ſich ein Wechſel ausgenommen dicht an ihrer Seite. Da ſaß Magdalene noch in derſelben Stellung mit matten Augen, die noch immer über das Meer hinausſchauten und noch immer nichts ſahen.

Ach, ſprechen Sie doch Etwas zu mir! ſagte Frau Wragge.

Magdalene fuhr zuſammen und ſchaute zerſtreut um ſich.

Es iſt ſchon ſpät, ſagte ſie fröſtelnd unter dem Hauch einer ſich erhebenden Briſe; es war dieß das erſte Gefühl das in ihr rege und ſichtbar wurde.Laſſen Sie uns nach Hauſe gehen; Sie müſſen Ihren Thee trinken.

Sie ſchritten im tiefen Stillſchweigen heimwärts.

Seien Sie nicht böſe auf mich wenn ich frage,