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„Was für Bauern ſind die Leute hier!“ ſagte Magdalene zu Capitän Wragge.„Dieſes Weib war noch unverſchämter als der Mann am verfloſſe⸗ nen Abend. Sie gleicht ihm im Geſichte. Ich möchte wiſſen wer ſie wäre.“
„Das will ich ſogleich ausmitteln,“ ſagte der Capitän.„Wir können Fremden gegenüber nicht zu vorſichtig ſein.“
Er wendete ſich unmittelbar an ſeine Freunde, die Bootsleute, dieſelben waren nahe bei der Hand und Magdalene hörte deutlich die Fragen und Ant⸗ worten.
„Wie befindet ihr euch Alle dieſen Morgen?“ ſagte Capitän Wragge in ſeiner leichten ſpaßhaften Weiſe.„Aus welchem Loche bläst der Wind? Nord⸗ weſt und Weſtnordweſt, nicht wahr? Sehr gut. Wer iſt dieſe Dame?“
„Das iſt Frau Strickland, Herr.“
„So, ſo! die Frau des Geiſtlichen und die Schwe⸗ ſter des Schiffcapitäns. Wo iſt der Capitän heute?“
„Auf dem Weg nach London, ſollt' ich denken, Herr. Sein Schiff geht zu Ende der Woche nach China unter Segel.“
China! Als dieſes einzige Wort den Lippen des Mannes entfloh, ſchnitt ein Wehgefühl des alten Schmerzes Magdalene durch das Herz. So fremd er ihr auch ſein mochte, ſo begann ſie doch ſchon den bloßen Namen des Schiffscapitäns, wenn er er⸗ wähnt wurde, zu haſſen. Er hatte ihre Träume in der vergangenen Nacht geſtört, und jezt, wo ſie mit der verzweifeltſten Rückſichtsloſigkeit auf dem Punkte ſtand, ihre alten Erinnerungen an die Heimath zu
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