Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Fuß vorwärts gegen das Meer hinab und hielt dann wieder an um zu horchen. Wiederholt drang das Geknarre von Fußtritten auf den Kieſeln an ſein Ohr. Langſam wie der Ton entſchwunden war, kam er wieder zurück. Er that einen Ruf um ihr die Richtung des Weges zu ihm anzuzeigen. Sie kam heran bis er ſie gerade ſehen konnte— ein Schatten der den Kieſelſteinabhang erklomm und gleichſam aus der Finſterniß der Nacht herauszu⸗ wachſen ſchien.

„Sie haben mir viel Angſt gemacht,“ flüſterte er aufgeregt.„Ich fürchtete, es wäre Ihnen Etwas zugeſtoßen. Ich hörte Sie ſchreien als ob Sie in Noth wären.“

„So, Sie hörten mich?“ ſagte ſie gleichgiltig. „Ich war allerdings in Noth. Aber es macht nichts, es iſt jezt vorüber.“

Ihre Hand ſchwang bei dieſer Antwort mechaniſch Etwas auf und ab. Es war das kleine weiße Sei⸗ dentäſchchen, welches ſie bis jezt immer in ihrem Buſen verborgen gehalten hatte. Eines der Reli⸗ quien, welches es enthielt— eines der Reliquien, wovon ſie zuvor nicht das Herz gehabt hatte ſich zu trennen, war für immer verſchwunden. Allein an

einem fremden Strande hatte ſie die zärtlichſte ihrer

jungfräulichen Erinnerungen, die theuerſte ihrer jung⸗ fräulichen Hoffnungen von ſich geriſſen. Allein an einem fremden Strande hatte ſie Franks Haarlocke aus ihrem früheren Aufbewahrungsort genommen und ſie von ſich fort in das Meer und die Nacht hinausgeſchleudert.

De an Co längs ſodann und tr Hotels nem 2 die W und z kaufme

Al zuſamt eines

„ „ich n

32 Hotelb mer i werder weilen

Ol mann ſogleic ſeinem

ſein 3