Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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37 eben den erſten Gaſthof, als der Poſtwagen eintraf, und war am Thore bereit Magdalene und Frau Wragge zu empfangen, als ſie aus dem Wagen ſtiegen.

Der Empfang, den der Capitän ſeinem Weibe zu Theil werden ließ, zeichnete ſich keineswegs durch eine unnöthige Zeitvergeudung aus. Er ſchaute miß⸗ trauiſch nach ihren Schuhen um, erhob ſich auf die Zehenſpizen, ſezte ihr mit einem heftigen Ruck den Hut gerade, ſagte ihr mit lautem Geflüſter:Halt Dein Maul, und wandte ſich dann ab, ohne eine weitere Notiz von ihr zu nehmen. Seine Bewill⸗ kommnung Magdalenens begann mit dem gewöhn⸗ lichen Wortſchwall; aber mitten in ſeinem erſten Saze hielt er plözlich inne. Capitän Wragges Auge war eines von den ſcharfblickenden und es entdeckte augenblicklich in dem Blick und dem Benehmen ſei⸗ ner früheren Schülerin ein gewiſſes Etwas das auf eine ernſtliche Veränderung deutete.

Auf ihrem Antliz drückte ſich eine feſte Ruhe ab die, mit Ausnahme wenn ſie ſprach, daſſelbe ſo todt und kalt wie Marmor erſcheinen ließ; ihre Stimme war ſanfter und gſeichmäßiger, ihre Augen ruhiger, ihr Schritt langſamer als früher. Wenn ſie lächelte, ſo ging und kam dieß Lächeln plözlich und erzeugte ein leichtes nervöſes Zuſammenziehen der einen oder andern Seite ihres Mundes, was man vorher bei ihr nie geſehen hatte. Sie behandelte Frau⸗ Wragge mit aller möglichen Geduld und widmete dem Ca⸗ pitän eine Artigkeit und Verehrung, die ganz und gar eine neue Erſcheinung bei ihr war; aber ſie zeigte für Nichts das geringſte Intereſſe. Die merk⸗

würdigen kleinen Läden in den Hinterſtraßen, das