Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Jahr für Jahr durch die vorrückenden Meeres⸗ wogen zurückgedrängt, ſind die Bewohner im gegen⸗ wärtigen Jahrhundert bis auf das lezte Stück Land zurückgewichen, welches feſt genug iſt um angebaut zu werden ein Streifen Boden, auf der einen Seite von einem Marſchland, auf der andern von der See umſchloſſen. Hier hat die Bevölkerung von Aldborough ihre zukünftige Sicherheit einigen Sand⸗ hügeln, welche die launenhaften Fluthen gleichſam zur Ermuthigung aufgeſchwemmt haben, anvertraut und mit unerſchrockener Keckheit ihren artigen kleinen

Badeort gegründet. Das erſte Stück ihrer Land⸗

beſizungen iſt ein niedriger, natürlicher Damm von Kieſelſteinen, über den ſich ein öffentlicher Spazier⸗ weg erhebt und welcher parallel mit dem Meere käuft. Dieſen Spaziergang garniren in einer ge⸗ brochenen, ungleichen Linie die Landſize und Villen des modernen Aldborough romantiſche Häuschen, die meiſtentheils in ihren eigenen Gärten ſtehen und da und dort als Gartenzierde ſtarrende Figuren von Schiffsſchnäbeln haben, die den Dienſt von Statuen unter Blumen verſehen. Von der Niederung, auf welcher dieſe Villen ſtehen, aus geſehen, ſcheint das Meer unter gewiſſen atmoſphäriſchen Verhältniſſen höher als das Land zu liegen. Schiffe, die an der Küſte dahinſegeln, nehmen gigantiſche Dimenſionen an und ſehen in der Nähe beunruhigend für die Fenſter aus. Vermiſcht mit dieſen Häuſern von beſſerer Sorte finden ſich auch Gebäude von andern Formen und aus andern Perioden vor. Nach einer Richtung zu ſteht jezt, den modernen Villen gegen⸗ über, ganz am Rand des Merres, die unanſehnliche