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in dieſen Gewäſſern einzuſchiffen und in der Eigen⸗ ſchaft eines Handlungsdieners womöglich meinen Weg für mich ſelbſt zu machen. Wie es enden, oder wie es mir in nächſter Zeit gehen wird, iſt mehr als ich ſagen kann. Es liegt auch blutwenig daran was aus mir werden ſoll. Ich bin ein Pilger und Verbann⸗ ter, lediglich durch die Schuld Anderer. Der gefühl⸗ loſe Wunſch meiner Angehörigen, ſich meine Perſon vom Halſe zu ſchaffen, hat ſeine Abſicht erreicht. Man hat mich auf gute Art abgeſchüttelt.
Es gibt nur ein einziges Opfer mehr deſſen Voll⸗ bringung mir übrig bleibt, das Opfer meiner theuer⸗ ſten Herzensgefühle. Da ich keine Ausſichten vor mir habe, keine Wahrſcheinlichkeit der Rückkehr in die Heimath ſehe, wie kann ich hoffen daß es mir möglich ſein wird meinen Verpflichtungen gegen Dich nach⸗ zukommen? Niemals! Ein ſelbſtſüchtigerer Mann als ich bin würde aus dieſen Verpflichtungen eine unzerreißbare Kette für Dich ſchmieden, ein weniger bedächtiger Mann als ich würde Dich Jahre lang hinziehen— und am Ende doch ohne allen Zweck. So grauſam man mich auch mit Füßen getreten hat, ſo ſind meine Gefühle doch zu zart, als daß ſie mir erlaubten auf gleiche Weiſe zu handeln. Ich ſchreibe es mit Thränen in den Augen— Du ſollſt Dein Schickſal nicht mit dem eines Ausgeſtoßenen verketten. Nimm dieſe Zeilen eines gebrochenen Herzens als eine Auflöſung Deines Verſprechens hin. Unſer ge⸗ genſeitiges Verhältniß hat ein Ende. Der einzige Troſt, der mich aufrecht erhält indem ich Dir das lezte Lebewohl ſage, iſt daß keines von uns einen Vorwurf verdient. Du magſt unter dem Einfluß mei⸗
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