Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
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nichts als ein Mittel ſie von aller Familienabhängig⸗ keit zu befreien, damit ſie vollkommen ſicher vor häus⸗ licher Ueberwachung alle möglichen tollen Wagniſſe unternehmen kann. Wie ſchwer es mir wird in ſol⸗ chen Ausdrücken von ihr zu ſchreiben, mögen Sie ſich ſelbſt denken. Die Zeit iſt vorüber wo die Ruͤck⸗ ſicht auf eigene Betrübniß etwas über mich vermochte. Was ich ſagen kann um Ihre Augen für die wahre Gefahr zu erſchließen und Sie in der Ueberzeugung zu befeſtigen daß es Noth thut ſie augenblicklich ab⸗ zuwenden, das ſage ich mit eigener Selbſtüberwin⸗ dung, ohne Bedenken und Rückhalt.

Noch ein Wort und ich bin fertig.

Als Sie zum lezten Mal ſo freundlich waren uns in dieſem Hauſe zu beſuchen, erinnern Sie ſich da wie Magdalene uns in Jammer und Noth brachte, weil Sie durchaus von Ihnen wiſſen wollte ob ſie ein Recht habe ihres Vaters Namen zu führen? Erinnern Sie ſich wie ſie auf ihren Fragen beſtand, bis ſie Ihnen die Erklärung abgenöthigt hatte daß vor dem Geſez ſowohl ſie als ihre Schweſter namen⸗ los ſeien? Ich wage Ihnen dieß ins Gedächtniß zurückzurufen, weil Sie an die Angelegenheiten von Hunderten von Clienten denken müſſen und daher dieſen Umſtand leicht vergeſſen haben könnten. Dieſe Beſprechung mit Ihnen hat ſicherlich ihrem natür⸗ lichen Streben uns zu täuſchen und durch Annahme eines fremden Namens ſich ſelbſt herabzuwürdigen ein Ende gemacht. Wir müſſen ſie durch Beſchrei⸗ bung ihrer Perſon ausfindig machen anders kön⸗ nen wir keine Spur von ihr entdecken.

Ich kann mir ſonſt nichts mehr denken was Ihre

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