und zuvor auch das griechiſche Glaubensbekennt⸗ niß ablegen mußten, ſeitdem hat ſie Eliſen ver⸗ ziehn, und ſie des Geluͤbdes entbunden, ihre Tochter nicht wieder zu ſehen. Betty erbt die Guͤter ihres Vaters und iſt dadurch unſtreitig die reichſte Frau in unſerm Lande.
„Sieh, mein Sohn, ſo hat ſich alles um uns in kurzer Zeit umgeſtaltet. Wir haben, ich bekenne es demuͤthig vor Gott, meinem Richter, wir haben Alle gefehlt. Ich und die Großmutter und mein Bruder am meiſten. Die Gerechtigkeit der Vorſehung hat uns auch am meiſten dafuͤr geſtraft. Mein Bruder wird durch ſeinen uner⸗ klaͤrlichen Weiberhaß nie frohen Sinnes werden. Seine Kaltherzigkeit druͤckt ihn tiefer herab, als den Baugefangenen ſein Eiſen; und ich und die Großmutter haben ein Vierteljahrhundert unſers Lebens verlohren; denn jeder Tag ohne Eliſe iſt mir und ihrer Mutter ein unerſetzlicher Verluſt geweſen. Die Natur hat endlich geſiegt, und Betty, das holde Weib, hat dieſen ſchoͤnen


