Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1817)
Entstehung
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Uebereilung, mein Zweifel in ihre Rechtlichkeit und Treue, meine blinde Folge gegen die Rath⸗ ſchlaͤge meines Bruders, der von jeher ein alter Weiberhaſſer war, ein Verbrechen. Ich war der ſchuldige Theil. Ich habe ihr dieß Geſtaͤnd⸗ niß gemacht, und ich wiederhole Dir es, mein Sohn, um Dir eine Genugthuung zu geben fuͤr die Einbuße der zarten Mutterpflege, um die mein Jaͤhzorn Deine Kindheit, Deine Jugend gebracht hat.

Deine Großmutter, eine alte deutſche Frau von ſtrenger Sitte und aͤchtem frommen Sinn, hat lange mit Eliſen gezuͤrnt. Auch dieſe hat ihr jetzt verziehn; ich mußte den Beichtvater unſrer Monarchinn, auf den die Großmutter, wie auf feſten Grund, baut, erſuchen, ſie ausfuͤhrlich zu uͤberzeugen, daß die Griechen auch Chriſten ſind; denn der Uebertritt ihrer Tochter zur grie⸗ chiſchen Kirche hatte ſie vorzuͤglich geſchmerzt. Seitdem dieſer ihr aber das Beiſpiel aller der deutſchen Prinzeſſinnen aufgeſtellt hatte, welche mit ruſſiſchen Großfuͤrſten verbunden worden