Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1817)
Entstehung
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anden, bei der nd bei auſes, hne zu vohren 6 Va⸗ erzehn ete ſie fuͤhrt, Tage, s, ihr Bluͤthe iten.

unſer tgegen r war blieb Mein ; ich ch Pe⸗ Deine

585 Mutter nicht nachkommen; ich erhielt monatlich die zaͤrtlichſten Briefe von ihr, und war ruhig. So verſtrich ein Jahr, als ich von meinem Bruder einen Brief erhielt, der mein Gluͤck, meine Ruhe, mein ganzes Leben zertruͤmmerte. Nach ſeiner Anſicht war meine Gattin vom Ton des Tages hingeriſſen worden; ein junger Koſakkenoffizier hatte um ihre Liebe gebuhlt, und war von ihr erhoͤrt worden. Fuͤnfhundert Mei⸗ len von ihr entfernt, zerriß dieſer unſelige Brief das Band, das die zarteſte Liebe geknuͤpft hatte. Meine gluͤhende Eiferſucht ſprach das Urtheil ohne Unterſuchung. Toͤdtlicher Haß gegen die Verbrecherinn fuͤllte mein gemartertes Herz. Ich hatte keinen Rathgeber, als meine belei⸗ digte Liebe, keinen Freund, als mein beſchimpf⸗ tes Ehrgefuͤhl. Ich ſchrieb Eliſen den wuͤthend⸗ ſten Brief; ſie antwortete keine Sylbe darauf. Ich betrieb mit einer Eile, als ſtaͤnde mein Leben auf jeder Minute Verzoͤgerung, bei mei⸗ nem Hof, die Scheidung, ſandte ihe den Schei⸗ debrief, mit einem Schreiben begleitet, in dem B b