Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1817)
Entstehung
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ſes Hauſes geeignet. Ich ſchlug alſo die Einladung aus und beurlaubte mich. Meta konnte, als ich ihr gute Nacht ſagte, die lange zuruͤck gedraͤngten Thraͤnen nicht mehr verhalten, ſie brach in ein lautes Weinen aus. Ich verſprach ihr unter den ſchmeichelndſten Liebkoſungen, ſie morgen fruͤh zu beſuchen.

Kurzſichtige Menſchen! wir ſollen nie ſa⸗ gen, watz wir morgen thun wollen!

Als ich in mein einſames Stuͤbchen zu⸗ ruͤck kam, fuͤhlte ich mich ſo allein, ſo ver⸗ laſſen, daß ich meiner Unbehagligkeit kaum Herr werden konnte. Am wohlſten war mir in Metas Zimmer. Ich ſetzte mich auf den Platz des Sophas, auf dem ſie geſeſſen hatte. Ich hoͤrte noch im ſuͤßen Wiederhall die Worte ihrer melodiſchen Stimme, als ſie mit unbeſchreiblichem Liebreitz vor mir ſtand, und ſagte:ach, ich habe nichts, als mein Le⸗ ben und meine Liebe, beides koͤnnte ich kei⸗ nem Andern geben, als Ihnen! und dieſes holde Maͤdchen, das ſich mit ſo reinem

nem ich

emp mer ſaͤtze daß Maͤ deg wor zuer gem Big