28 3 Eine ſolche Arligkeit hatte ich mir unter dem Poͤbel des Orts nicht moͤglich gedacht. Unſer Haus hatte noch nie ein Fremder mit ſeiner Gegenwart beehrt, und hier, ſteinfremd, oͤffnet ein Unbekannter das Heiligſte, was der Menſch hat, ſein Haus. Ich dankte ihm geruͤhrt und in den verbindlichſten Ausdruͤcken fuͤr ſeine Guͤte, druͤckte mir nur geſchwind den Wunſch vom rzen gp/ recht bald vier Poſtpferde nach Hamburg zu bekommen und aͤußerten jedoch auf eine moͤglichſt gemaͤßigte Weiſe, meinen Unwillen uͤber die zuſammen rottirte Umgebung, die mirnauch keinen Au⸗ genblick Ruhe gegoͤnnt haͤtte.
„Die Pferde werde ich Ihnen gleich be⸗ ſorgen,“ antwortete der gaſtfreundliche Mann, und„Herr Bettelvoigt!“ rief er auf einen Invaliden,„ſchaffen Sie doch die Jungen hier weg, der Herr wird Ihnen auch ein Biergeld geben.“
Wie elektriſirt fuhr jetzt der alte Krieger unter die Jugend des Orts. Es begann eine
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