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3. Die gefluͤchtete Apotheke.
Ich ſaß immer noch auf dem Markte, und je laͤnger ich ſaß⸗ deſto mehr Menſchen ſam⸗ melten ſich um meinen Wagen. Kein Menſch konnte mich ſehen, ſo hatte ich alle Vorhaͤnge dicht zugezogen. Man glaubte allgemein, daß ich ſchlafe. Meine Situation war die pein⸗ lichſte. All' die Umſtehenden, die ich durch eine Glinſe meiner Vorhaͤnge der Reihe nach beaugapfelte, ſahen nicht aus, als koͤnnten ſie mir Poſtpferde ſchaffen. Endlich kam ein Mann an den Wagen, und huſtete, als ob er mir ein fernes Zeichen gaͤbe, mit mir ſprechen zu wollen. Der ward mein Erloͤſer. Ich raͤuſperte mich im Wagen, um ihm zu erkennen zu geben, daß ich nicht ſchlafe. Er trat ſogleich naͤher, luͤftere den Vorhang ein wenig und fragte, ob ich ſein Haus nicht mit meiner Gegenwart beehren wolle.


