Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1817)
Entstehung
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14 Das liegt in der Natur und dieſer muß der Menſch folgen. Du ſollſt in die Welt. Allein Du ſollteſt nicht eher, als bis Du feſten Schrittes gehen, als bis Du Dich mit dem, was Du hier gelernt haſt, ernaͤh⸗ ren koͤnnteſt, als bis Dir die Fluͤgel gewach⸗ ſen waͤren, um Dich hinauf zu ſchwingen zu den Sonnenhoͤhen des wirklichen Verdien⸗ ſtes, und Dich durch Deine Tugenden oben zu erhalten. Du warſt ein guter Sohn, werde jetzt ein guter Menſch. Das Vater⸗ herz bricht mir, wenn ich mein Haus ohne Dich denke. Du machteſt mir 20 Jahre lang dieſes Haus zu einem freundlichen Wohnplatz und jetzt wird es mir recht ein⸗ ſam ſein. Aber fuͤr Dich iſt mir nicht bange. Du findeſt im Hauſe meines Bruders faſt alles ſo, wie Du es bei mir verlaͤſſeſt, und die falſchen Freuden der Welt werden fuͤr Dich keine Reize haben, da Du die wahren haſt kennen gelernt. Ein reines Herz be⸗ wacht ſich beſſer allein⸗ als es zehen ſoge⸗