rioſer Glaube zum Leben und Regierer der Welt ge⸗
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endigt, und wann wird jemals das Andenken an dieſen Tag mich verlaſſen!— Es ſchien mir, als wir am Fenſter ſaßen, die Sonne in der ſtillen Som⸗ merluft zu ihrem Untergang ſich neigend, die Blaͤt⸗ ter unbewegt, und doch wie voll Leben, die Muͤcken tanzend in den letzten Sonnenſtrahlen, die Vogel mit ihren Liebeshymnen, und dann und wann das Zir⸗ pen der Grasmuͤcke— es ſchien mir, als wir ſo ſaßen, und hinausſchauten in das lebendige Treiben der Natur, als hoͤrte ich die Toͤne jener mit ſo ſchwaͤrmeriſchen Viſionen erfuͤllten Weisheit, die fuͤr den ſich beſonders eignete, deſſen Leben ſich zum Schluſſe neigte,— als koͤnne ich mir denken, daß die Welt einige tauſend Jahre juͤnger ſei, und daß nicht einer von den Soͤhnen unſerer kalten und nuͤch⸗ ternen Zeit von dem Leben Abſchied zu nehmen im Begriff ſtehe, ſondern vielmehr ein Enthuſiaſt jener Tage, wo das Wiſſen eine Leidenſchaft und ein Traum zugleich war, als noch die Geheimniſſe des Weltalls und des kuͤnftigen Lebens fuͤr die anziehendſten Ge⸗ genſtände menſchlicher Erkenntniß galten, und in den ſchoͤnen Ländern des Weſten die Soͤhne der Weisheit geboren wurden, um unter den Bäumen zu ſterben, welche ſie mit Gottheiten bevolkert hatten, und ih⸗ ren eigenen Geiſt dem großen Geiſt uͤberließen, von dem ſie einen Theil bildeten, und welchen ihr myſte⸗


