Teil eines Werkes 
Entstehung
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dem Becher des Genuſſes;, lachte, und liebte ſein Theil. Niemand in Peking war munterer am Tage und ſchlummerte ſanfter waͤhrend der Nacht.

In einer ungluͤcklichen Stunde entdeckte Fi⸗Ho⸗Ti, daß er die Talente beſitze, welche wir eben beruͤhrt haben. Einem Philoſophen der, da er uͤberdies ſein Oheim war, ein zwiefaches Recht, das der Phi⸗ loſophie und der Verwandtſchaft hatte, ihm alles unangenehme in's Geſicht zu ſagen war es ein⸗ gefallen, ſich uͤber das gluckliche Leben zu erzuͤrnen, welches Fi⸗Ho⸗Li ſo friedlich fuhrte.

Eines ſchoͤnen Morgens beſuchte er demnach unſe⸗ ren jungen Chineſiſchen Epikuräer. Er fand ihn in ſei⸗ ner Sommerwohnung, wo er, auf uͤppige Kiſſen ausgeſtreckt, aus den ſchoͤnſten kleinen Porzellantaſ⸗ ſen den koͤſtlichſten Thee ſchluͤrfte, dabei einen Chi⸗ neſiſchen Roman las und von Zeit zu Zeit ſein Stu⸗

dium durch eine muntere Unterhaltung mit einer

jungen Dame belebte, die bei ihm zu Beſuch war.

Unſerm Philoſophen war der Anblick ſo vieler Be⸗ haglichkeit uber die Maßen anſtoͤßig. Auch konnte man ſich nichts unphiloſophiſcheres denken; denn da es die Pflicht der Philoſophie iſt, uns das Leben zu verſuͤßen, ſo beeilt ſie ſich, es uns zuerſt zur Laſt zu machen. Die Göttin liebt die Geduld, haßt aber das Vergnuͤgen.

unſer Weiſer war ein Mann, den man ſehr achtete, aber ſehr wenig leiden mochte. Fi⸗Ho⸗Ti