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„Ach, nein, mein Herr— es iſt das Schuld⸗ Geſetz⸗—
„Aber,“ ſagte der Kaufmann, indem er ſich jetzt an einen Advokaten wendete, den der Teufel ver⸗ laſſen hatte, und der nun mit ſeinen Schlachtopfern daſſelbe Schickſal theilte—„man ſagte mir, in England halte man einen Mann ſo lange fuͤr un⸗ ſchuldig, bis ſeine Schuld bewieſen ſei;— aber ich bin jetzt hier, weil ein verwuͤnſchter Seemann, der mir 500 Pfund ſchuldig iſt, geſchworen hat, ich wäre ihm 10,000 Pfund ſchuldig;— ich vin bloß auf den Eid dieſes Schurken, hier im Gefaͤngniß. Heißt das Jemand ſo lange fuͤr unſchuldig halten, bis ſeine Schuld bewieſen iſt?“—
„Mein Herr,“— ſagte der Advokat—„Sie denken an Criminalfälle; aber wenn ein Mann ſo ungluͤcklich iſt, Schulden zu machen, ſo iſt das etwas ganz Anderes— wir ſind ſtrenger gegen die Ar⸗ muth, als gegen das Verbrechen!“—
„Aber, mein Gott!— iſt das Gerechtigkeit?“
„Gerechtigkeit;— ei was!— Es iſt das Schuld⸗ Geſetz—“ ſagte der Advokat.
Der Kaufmann wurde freigelaſſenz Niemand bewies, daß er etwas ſchuldig ſei.— Er wendete ſich an die Behorde, trug ſeine Sache vor, verlangte Gerechtigkeit gegen den Capitain Jones.
„Capitain Jones?“— ſagte der Beamte, eine


