Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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5 laſſen.Ich habe genug gelebt, ſagte ſie oft und nach wenigen Tagen entſchlummerte ſie ſanft, als man geglaubt hatte, ſie ſchliefe....

Du biſt ein ſtarker Menſch, ſagte Vittore

Drr zu Eugen, als er die Mutter beſtattet hatte und nun ſagte, daß er ſich dem Schmerze nicht hin⸗ 2 geben, ſondern rüſtig arbeiten wolle; dennoch 2. konnte er ſich nicht abhalten, als er auf derſelben 8 Wieſe wie voriges Jahr Grummet einthat, die . Thränen aus den Augen fließen zu laſſen. den Die Leute hatten viel über Eugen zu reden, auf daß er bald nach dem Tode ſeiner Mutter ſo 2 heiter war, ſie nannten ihn hartherzig, denn die mit Menſchen wollen immer, daß nur ſie das Recht ig hätten, ein gramgebeugtes Herz aufzurichten und ſie verargen es ihm, wenn es dieß ſelbſt vermag . und nicht mit florunterbundenem Arme und mit iſ dem Florhute um Mitleidspfennige bettelt. hri⸗ Als das Haus gerichtet wurde ſtand Lipp hoch ooben auf dem Giebel und enffaltete die deutſche agd* Fahne, Alles rief ihm zu, dies verbotene Zeichen hnft. ½* wegzuthun, er willfahrte erſt dem Befehle Eugens, mer der nun doch ſeine Freude ausſprach, daß dieſe Fahne ſcheu auf ſeinem Hauſe geweht und einſt hale frei davon flattern ſolle.

ver⸗* Ueber dem obern Thürbalken des ſtattlichen